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Einmal aufräumen, bitte!

Die Interne Kommunikation ist in der Coronakrise gefragt wie nie. Diese Beachtung hat so manchen Ideen beachtlichen Schub gegeben. Gut so! Und jetzt ist es Zeit, den Instrumentenkoffer aufzuräumen – mit Tipps von „Echolot“-Kolumnistin Andrea Montua.

Das Gute an der Coronakrise? Sie funktioniert wie ein Katalysator für Neues und Schnelles. Denn: In den letzten Wochen wurde vieles möglich, was zuvor wortreiche Konzepte und Diskussionen gebraucht hätte. Nun ist plötzlich ein Podcast im Kasten, Videos werden gedreht, diverse Newsletter verschickt und auch bereits eingemottete Kommunikationswege werden wieder geöffnet.

Gleichzeitig verändert die Krise unseren Umgang miteinander – unsere kommunikativen Bedürfnisse und auch unsere Fragen. Unternehmen haben darauf reagiert und sind jetzt am Übergang zum neuen Arbeitsalltag. Was es braucht, ist ein kurzes Innehalten mit einem strategischen Blick auf die Interne Kommunikation:

• Welche neu erstellten Tools, Kanäle oder Maßnahmen sollen fortbestehen?
• Welche davon können weg, weil sie jenseits der Krise keinen Sinn mehr ergeben oder sich schlicht nicht bewährt haben?
• Welche etablierten Dinge können abgeschafft werden, weil sie sich überlebt haben?

Andrea Montua empfiehlt Unternehmen in ihrem Beitrag, ein passendes Post-Corona-Paket zu schnüren. Wie das aussehen sollte, beschreibt sie hier.

Vielleicht entwickelt sich ja ein Prozess, der sich mit dem Aufräumen eines Kleiderschranks vergleichen lässt – man entdeckt alte Schätzchen wieder und trennt sich von Fehlkäufen. Alles wird entstaubt, und es entsteht Raum. Die Kreativität kommt dann von ganz allein.

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