Die 7 Todsünden der PR-Arbeit

Der Weg in die Medien ist steinig und schwer. Weit gefehlt! Wir zeigen, wie sich Hindernisse auf dem PR-Weg zu guter Pressearbeit überwinden lassen.  Werden die klassischen Todsünden der PR-Arbeit vermieden, können auch kleine Firmen in den Medien groß rauskommen.

Sünde I: Die Zielgruppe fehlt

Für wen ist der geschriebene Inhalt relevant? Formuliert zunächst eine Antwort auf diese Frage. Im Zeitalter des „information overflow“ muss sichergestellt sein, dass die jeweils wichtigen Infos ihre Zielgruppe erreichen. Ansonsten landen Pressemitteilungen schnell ungelesen im Papierkorb.

Sünde II: Faseln und labern
Oberflächliche Floskeln, leere Sprachhülsen, eine Kette von Superlativen, dazu Schachtelsätze und Fachchinesisch: So bringt man auch den eifrigsten Leser dazu, einen Text wegzulegen.

Sünde III: Penetranz

In der Ruhe liegt die Kraft. Ist die Pressemitteilung verschickt und nicht erschienen, macht ein zusätzlicher Anruf die Sache nicht besser. Im Gegenteil: Journalisten finden Anrufe nach dem Versand des Informationsmaterials eher aufdringlich. So erhält man schnell seinen Namen. Das Ergebnis: Der nächste Anruf wird vermutlich nicht einmal mehr durchgestellt.

Sünde IV: Drohen, locken, bestechen

Koppelgeschäfte sind per Gesetz verboten. In vielen Fachredaktionen wird auch nach einer Anzeige gefragt; viele Unternehmen erkundigen sich bei der Anzeigenbuchung gleich nach der redaktionellen Berichterstattung. Beim Einsatz dieser Mittel sind Skandale vorprogrammiert, die das Image von Unternehmen und Medien langfristig und nachhaltig schädigen.

Sünde V: Selbstüberschätzung

Nicht sofort zu hoch pokern: Die Titelseiten von FAZ, Handelsblatt und Süddeutscher Zeitung sollten zunächst Träume bleiben. Realistische Plattformen für die Pressemitteilungen junger und neu gegründeter Unternehmen sind eher die Branchenpresse, Online-Plattformen und regionale Medien. Wichtig ist, dass relevante Nachrichten die Basis sind – brauchbare Inhalte können nicht erzwungen werden.

Sünde VI: Redakteure verärgern

Verscherzt es Euch nicht mit den Redakteuren, die Euren Bericht veröffentlichen sollen. Wie Ihr das hinbekommt, einen Redakteur zu verärgern? Na beispielsweise wenn Ihr gegen 17 Uhr – also zur spannendsten Phase des Tages, dem Redaktionsschluss – in der Redaktion anruft, um ganz dringend über Euer neues Produkt oder den Relaunch Eurer Homepage zu sprechen. Ohne vereinbarten Termin ist man schnell mal zur falschen Zeit in der Leitung und steht im schlimmsten Fall auf der schwarzen Liste.

Sünde VII: Auskunft verweigern
Drehen wir den Spieß einmal um. Wenn ein Journalist anruft und Auskunft zu einem Thema in Eurem Unternehmen erhalten möchte, dann sollte im Zuge der Unternehmenskommunikation darauf eingegangen werden. Schließlich kann der Journalist mit Hilfe konkreter Details seinen Beitrag spannend abrunden. Wer Kommentare verweigert, signalisiert automatisch, dass er etwas verbergen will.

Wie Du zu jeder Sünde einen Ausweg findest, kannst Du hier nachlesen:
https://www.starting-up.de/marketing/pr-arbeit/die-7-todsuenden-der-pr-arbeit.html

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